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Kennzeichen > BRD seit 1956 > Siegelplaketten


Siegelplaketten


Schon im Deutschen Reich nutzte man zur Abstempelung der Nummernschilder entsprechende Siegel in Form von Stempeln oder Plaketten aus Gummi bzw. Aluminium, um jenen Schildern den Status einer Urkunde zu geben.

Auch während der Besatzungszeit blieben amtliche Siegel nicht aus, wobei neben normalen Farbstempeln gängige Materialien für die Plaketten vor allem Bakelit, Gummi, Hartplastik und Aluminium waren.

Bis in das DIN-Kennzeichen-System der BRD ab 1956 hinein wurden einige dieser Plaketten-Macharten weitergeführt, beispielsweise geprägte Bakelit-Plaketten (mit Normungsvermerk des Bundesverkehrsministeriums: "BVM PZ2") oder auf Gummischichten aufgetragene Siegel der Zulassungsbehörden, die durch eine durchsichtige Plastikkappe geschützt wurden ("BVM PZ3").
Gemeinsam war diesen allen, dass sie in der Regel das jeweilige Landes-, Kreis- oder Stadtwappen und eine entsprechende Bezeichnung zeigten, wie es auch noch bei den heutigen Siegelplaketten der Fall ist.


Anfang der 1960er Jahre kamen Hartplastik-Plaketten der Firma "Hörauf & Kohler" - kurz "HöKo" - auf, die in ein Metallschälchen gesteckt werden, welches zuvor auf das Nummernschild genietet wird.
Eine Vielzahl der laufenden und auslaufenden Kreise sowie Städte der BRD nutzte in den vergangenen Jahrzehnten zumindest für kurze Zeit derartige HöKo-Plaketten für die Siegelung der Schilder. Mittlerweile jedoch sind diese Hartplastik-Plaketten nur noch in Baden-Württemberg und Bayern signifikant verbreitet.

Neben dieser Art der Siegelung gibt es die bis heute am häufigsten genutzte, nämlich mittels Klebeplaketten.
Bis zum 31. Dezember 1997 waren Siegel mit einem Durchmesser von 35 mm etabliert und vorschriftsgemäß, seit 1998 dürfen nur noch die großen farbigen EURO-Plaketten mit 45 mm Durchmesser durch die Zulassungsstellen genutzt werden.