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Kennzeichen > Die ehemalige DDR > DDR-DIN-Kennzeichen


"Innovation aus dem Westen"


Nachdem die Mauer am 09. November 1989 gefallen war, gingen einige der bis dato nur in den alten Bundesländern für die dortige Schilder-Herstellung genutzten Prägemaschinen auch in die damalige "Noch-DDR".

So wurden - bis Mitte 1990 offiziell gar nicht zulässig und stillschweigend toleriert - DDR-Nummern auf westdeutschen Platinen mit zugehörigem Schriftsatz geprägt. Schließlich war es einfacher, einen Nummernschild-Rohling maschinell mit einem amtlichen Kennzeichen zu beprägen, als die Beschriftung wie bisher aufwendig durch Klebe-Buchstaben "von Hand" vorzunehmen.

Mit entsprechender Paragraphen-Änderung in der StVZO wurde diese DIN-Kennzeichen-Machart in der DDR schließlich zum 01. Juni 1990 offiziell bestätigt, allerdings unter der Voraussetzung, dass nur reflektierende Schilder-Platinen genutzt werden durften, wie es auch in den alten Bundesländern seit 1989 Jahren bereits vorgeschriebene Praxis war.
Nichts desto trotz sind vor der Einführung dieser gesetzlichen Regelung recht häfig DDR-DIN-Nummernschilder ohne reflektierende Eigenschaft produziert und zugeteilt worden.

Dieses Übergangsschild in DIN1451-Machart wurde vermutlich im Jahr 1990 zugeteilt. Es trägt eine Zulassungsplakette mit PKW-Symbol, wie sie zu Anfang auf den Zulassungsstellen verklebt wurde, als vielerorts noch keine Siegel mit Stadt- bzw. Kreiswappen vorlagen. (Privatsammlung)


Auch rote Nummernschilder für Überführungs- und Probefahrten nach dem DDR-System hat es noch in DIN-Machart gegeben. Dieses Exemplar stammt aus dem Bezirk Leipzig, Kreis Grimma. (Privatsammlung)